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 Meine Seitensprung - Geschichte
Abalonus Offline



Beiträge: 16

25.07.2008 18:33
Das Bad in der Menge antworten
Wer den gewissen Hauch Abenteuer in seinem Leben nicht scheut, dem kann ich diese Varianten des Datings empfehlen:

Quickie-Assessmentcenter für Affärenpartner
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In unserer Stadt feiert man gerne und viel. Daher finden immer wieder Grossevents mit einigen tausend Besuchern statt.
Obwohl ich mit meiner Partnerin dort war, konnte ich diese klasse für erste Kennenlern-Dates nutzen. Da sich dabei beide Partner erstmals live beschnuppern, kommt man sich vor wie in einem Bewerbungsgespräch. Größere Firmen führen aus Effizienzgründen oft gleich Bewerbungsveranstaltungen mit mehreren Bewerbern gleichzeitig durch. Das nennt man dann auch Assessment-Center (http://de.wikipedia.org/wiki/Assessment-Center).

Genau zu sowas in der Art hatte ich mich über ein Seitensprung-Portal mit 3 Frauen locker für den Tag des Ereignisses mit großem Umzug verabredet.
Zeit und Ort waren nicht fest. Dafür hat man ja heute sein Handy mit Seitensprung-Prepaidkarte aus dem Supermarkt.
Zunächst bin ich mit Freunden und meiner Partnerin hin. Wir haben einen tollen Platz mit guter Sicht, stetem Getränkenachschub und Toilettennähe gefunden. Dann verabschiedete ich mich mit dem Hinweis, ortsfremde Freunde an einer anderen Ecke treffen und ggf. holen zu wollen.

10 Minuten später traf ich die erste Frau zum ersten Kennenlernen. Sie hatte selber nur ein Kurzzeit-Alibi gefunden und musste nach 10 Minuten weg. Egal - für das Feststellen von gemeinsamer Sympathie reicht das.

So konnte ich dann 5 Minuten später die nächste treffen. Hier konnte die Symathie aus der Online-Welt nicht in die Realität überführt werden. Aber wenigstens musste ich mir im Gegensatz zu anderen Seitenspringern keine 150km Reise inkl. Alibi ans Bein binden. Das Treffen 10 Minuten später hatte wiederum ein Folgetreffen zur Folge, bei dem der Gentleman zu den Einzelheiten schweigt. Danach ging ich ich brav zu meinen Freunden zurück und erklärte, die "Landeier" wollten uns nicht ins Gedränge folgen. Es war eine wirklich schöne Feier.


Flashmob für 2
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Wem das obige schon ziemlich kaltschnäuzig und abgebrüht vorkommt, braucht jetzt erst gar nicht weiterlesen.
Denn mein heissestes Erlebnis im Schatten von Menschenmassen kommt noch.

Als Flashmob bezeichnet man das scheinbar zufällige Zusammentreffen von Menschen zu einer gemeinsamen Aktion. Diese ist allerdings ganz und gar nicht zufällig, sondern meist vorher per Internet-Forum von Spontan-verrückten Menschen verabredet worden (http://de.wikipedia.org/wiki/Flashmob).
Genauso hatte ich mich am Rande des Grossevents mit einer Frau getroffen. Obwohl wir uns bislang nur online und über Telefon unterhalten haben, war es ein ungewöhnlich intensives Treffen.

Wir waren jeweils mit Freunden, ich sogar wieder mit meiner Partnerin da. Beim "zufälligen" Treffen haben wir uns wie alte Freunde begrüßt. Vor den Augen meiner Partnerin. Kann man noch frecher sein? Mein Puls von 180 meinte: nein. Wir haben aber dennoch ganz cool (und wie verabredet) festgestellt, dass wir eigentlich zum Klo wollten. Dieses war ein ganzes Stück entfernt und bedeutete ein Durchwühlen durch tausende von Körpern. Kurz vor der Kneipe mit der Toilette sind in eine Seitengasse rein, haben in einem Hauseingang 2 Minuten intensiv rumgeknutscht und sind dann mit 200er Puls wieder zu unseren Gruppen zurück.

Wir werden uns nicht wieder sehen, denn genau das hatten wir vorher verabredet. Somit hat dieses Erlebnis den Zauber der Einmaligkeit. Ganz wie ein intensiver Traum, den man erneut zu fühlen sich immer wieder wünscht, es aber nie schafft.


Bin ich wegen dieser Erlebnisse verdorben? So muss es wohl sein.
Denn alle anziehenden Leute sind immer im Kern verdorben.
Darin liegt das Geheimnis ihrer sympathischen Kraft. Und so sehr man sich auch wünscht, tugendhaft zu bleiben, stellt man eines Tages fest, dass die wirklich glücklichen Augenblicke jene gewesen sind, die man der Sünde gewidmet hat.
Je ne regrette rien!

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